Unkrautbekämpfung im Mai

IMG_3462Um die Schönheit im Garten während der Frühlings- und Sommermonate genießen zu können, ist eine Unkrautregulierung unvermeidlich, denn nur so kann man Unkräuter wirksam bekämpfen. Hierfür gibt es schnelle und vorsorgliche aber auch außergewöhnliche Methoden, um den Rasen im Mai gegen unschöne Unkräuter zu wappnen.

Damit man die Zeit im Garten ungestört verbringen kann, ist es notwendig auch weniger schöne Arbeiten wie die Unkrautvernichtung auszuführen. Dabei werden lästige Pflanzen wie Löwenzahn, Efeu oder Giersch aus dem Rasen entfernt. Leider ist die Unkrautbekämpfung auch sehr mühsam. Dennoch gibt es verschiedene Mittel und Wege, um die Unkrautregulierung konstruktiv zu gestalten.

Bodendecker und Unkrautvlies zur Unkrautbekämpfung

Um Unkraut vorzubeugen und das Wachstum zu verhindern, eignen sich Bodendecker besonders gut. Zu den Bodendeckern gehören Elfenblumen, Dickmännchen oder Haselwurz. Sie verhindern, dass Licht in den Boden eindringt; und lassen Unkraut gar nicht erst entstehen. Diese Pflanzen für den Garten sind robust und häufig immergrün.

Eine weitere Methode zur Unkrautvernichtung ist das sogenannte Unkrautvlies. Es wird bereits vor der Bepflanzung ausgelegt. Immer dort, wo eine Bepflanzung erfolgen soll, wird das Vlies durchschnitten. In diese Öffnungen werden die Pflanzen in die Erde eingesetzt, damit sie mit Nährstoffen und Licht versorgt werden können. Die Fläche kann zum Beispiel auch mit Kieselsteinen oder Rindenmulch bedeckt werden. Das Vlies kann ebenfalls unter Kies, Pflastersteinen und weiteren Materialien ausgelegt werden, damit Löwenzahn und weitere Unkräuter gar nicht erst wachsen können.

Wird der Rasen mit speziellem Rasendünger versorgt, haben es Unkräuter ebenfalls schwer. Rasendünger versorgt das Gras mit wichtigen Nährstoffen und ermöglicht so ein gesundes Wachstum ohne Unkräuter. Wird Rasendünger verwendet, sollte der Rasen nicht kürzer als etwa 5 cm gemäht werden.

Rindenmulch und weitere Methoden zur Unkrautbekämpfung

Unbepflanzte Stellen im Bett können perfekt mit Stroh oder Rindenmulch abgedeckt werden. Fugen werden mit Kies oder Sand aufgefüllt, damit kein Unkraut entsteht. Der Mangel an Licht sorgt für die Unkrautvernichtung, denn es kann nicht mehr wachsen. Langfristig gesehen, kann es nicht mehr keimen. Als altbewährtes Geheimmittel eignet sich Kartoffelwasser zur Unkrautbekämpfung. Der hohe Vitamin- und Kaliumgehalt ist ideal für gedeihende Blumen. Ist das Kartoffelwasser heiß, kann es zur Unkrautbekämpfung verwendet werden. Das Wasser wird einfach über unerwünschte Pflanzen gegossen. Hierdurch spart der ambitionierte Gärtner zudem Wasser. Der Gasbrenner eignet sich gut zur Unkrautvernichtung auf gepflasterten Flächen und Terrassen, denn hier ist er ein effektives Mittel um Unkraut zu bekämpfen. Darüber hinaus gibt es auch Infrarotgeräte oder Heizspiralen, welche ebenfalls zur Unkrautregulierung eingesetzt werden können. So verwelken die Pflanzen einfach.

Unkraut mit Hacke und Vertikutierer jäten

Die klassische Methode der Unkrautbekämpfung ist allerdings das Jäten mit der Hacke oder ähnlichen Werkzeugen. Auf diese Weise wird Unkraut mitsamt den Wurzeln entfernt. Unkräuter und Löwenzahn mit einer Pfahlwurzel werden mit einem sogenannten Pfahlwurzelstecher beseitigt, da die Pflanze inklusive Wurzel aus der Erde herausgestochen wird. Aber auch mit einer Hacke lassen sich viele Arten der unerwünschten Pflanzen mühelos entfernen.

Vertikutierer, Rollkultivatoren oder Grubber eignen sich gut, um den Rasen von teppichbildenden Unkräutern wie Weißklee oder Moos zu befreien. Außerdem wird das Erdreich optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Fazit

Die beste Zeit zur Unkrautbekämpfung ist im Mai. Da der Mai in der Regel trocken ist und meistens milde Temperaturen vorherrschen, kann das Unkraut perfekt entfernt und dauerhaft werden.